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"Bitte Löschen" aufräumen

Nur in "Kategorie:Bitte Löschen" eintragen bringt auch nicht viel. Artikel mit weniger als 1000 Byte (ohne den Löschhinweis) oder geleerte Artikel sollten können einfach gelöscht werden. (Wenn der Autor wirklich noch weiter machen will, dürfte es ihn kaum stören den Artikel dann neu schreiben zu müssen.) Bei allen anderen sollte das noch mal überprüft werden, dannach muss aber eine Handlung folgen. --Sannaj 20:40, 20. Nov. 2011 (CET)

Artikel die wirklich 0 Bytes haben (und das seit einiger Zeit) können sicher bedenkenlos gelöscht werden aber Artikel mit Inhalt würde ich persönlich nur ungern einfach so löschen. Manche dieser kurzen Artikel enthalten zumindest genug das man was für die Eingabemaske der präferierten Suchmaschine bekommt. Einer Größenangabe in Bytes als Löschkriterium kann ich jedenfalls nicht zustimmen, andere Kriterien kann man sicher diskutieren (im Forum). --Erik.vikinger 10:32, 21. Nov. 2011 (CET)
Naja, ich setze jetzt Wikibooksmasstäbe an. Neben der Dauer des Artikelverwaises, spielt auch der in den Artikel investierte Aufwand eine Rolle. Sind das nur 2 Sätze und/oder eine Tabelle, gehe ich von einem Aufwand von 10 Minuten aus. Das bedeutet, das der Autor das Löschen sicher verkraften kann. Will er weiterarbeiten kann er den Artikel wieder neu anlegen oder herstellen lassen. Trozdem sollte alle User vor dem Löschen natürlich auf der Disskussionsseite angeschrieben werden, und sich dann zum Thema äußern dürfen. Gibt es keine Reaktion bin ich für löschen. --Sannaj 20:45, 21. Nov. 2011 (CET)
Wie willst Du eigentlich den Aufwand, den der Autor hatte, abschätzen können? Es gibt sicher Sätze in denen etliche Stunden Denkarbeit drin steckt! Nebst dessen das ich persönlich das für kein adäquates Kriterium halte. Wer gibt uns das Recht die Arbeit anderer Leute (die wir hier doch so dringend brauchen) wegen theoretischer Wiederholbarkeit zu vernichten? --Erik.vikinger 20:57, 21. Nov. 2011 (CET)
Der Kreislauf läuft hier in etwa so:

<freebasic> 10 Jemand meint sich des Wikis annehmen zu müssen, und verlinkt fleißig nicht-existierende Artikel.

20 Derjenige hat keine Lust mehr, und verschwindet. Ein paar Monate ziehen ins Land.
30 Jemand meint sich des Wikis annehmen zu müssen, und erstellt fleißig Stubs für diese Artikel.
40 Derjenige hat keine Lust mehr, und verschwindet. Ein paar Monate ziehen ins Land.
50 Jemand meint sich des Wikis annehmen zu müssen, und verteilt Bitte Löschen-Kommentare bzw. neuerdings -Vorlagen.
60 Derjenige hat keine Lust mehr, und verschwindet. Ein paar Monate ziehen ins Land.
70 Jemand meint sich des Wikis annehmen zu müssen, und irrelevante Artikel löschen.
80 Derjenige hat keine Lust mehr, und verschwindet. Ein paar Monate ziehen ins Land.
90 GOTO 10
100 REM --Jidder 20:58, 21. Nov. 2011 (CET)</freebasic>
Und wie durchbrechen wir diesen Teufelskreis am besten? Bei normalen Artikeln würd ich ja sagen das derjenige von Punkt 50 einfach etwas Inhalt beisteuern sollte anstatt den Bitte-Löschen-Aufkleber zu verteilen. Aber in der Kategorie "Bitte Löschen" sind ja keine normalen Artikel sondern überwiegend Vorstellungen von privaten Hobby-OSen (da kann ja gar kein Anderer was zu schreiben) so das es hier schwierig wird sinnvoll einzugreifen. Das einzigste was ich mir vorstellen kann ist das wenn ein Artikel seit 12 Monaten in der "Bitte Löschen" Kategorie ist und sich keiner mehr drum kümmert das dann doch mal endgültig gelöscht wird (bevor diese Kadaver das Riechen anfangen). Dazu muss man aber auch wieder ganz klar sagen das diese 12 Monate eine völlig willkürliche Festlegung sind hinter der zumindest die Mehrheit der Wiki-Nutzer/Editoren stehen muss damit man diese willkürliche Festlegung auch ruhigen Gewissens anwenden kann. --Erik.vikinger 21:07, 21. Nov. 2011 (CET)
Ok, gut ich komm von Wikipedia, der Löschhölle, und war dann lange bei Wikibooks. Da steht das Löschen verwaister Bücher auf der Tagesordnung. Da es sich hier aber jeweils nur um einzelne Seiten dreht, ist das Egal. Was ich aber nicht sogut finde ist, das die Artikel in einer Kategorie bitte Löschen stehen. So ne Kategorie heißt für mich: Dieser Artikel wird zur Zeit überprüft, ob er relevant ist, oder gelöscht werden soll. Macht doch ne Kategorie "Eingeschlafen" auf, in die dann alle OS-Projekte kommen die Eingeschlafen sind. Der Autor kann dann gefragt werden, ob er den Artikel so lassen, oder zum Löschen freigeben will.
@Jidder Das ist aber kein schönes FreeBasic, was du da schreibst. Du hättest die nigelnagelneue Vererbung nutzen sollen. --Sannaj 21:13, 21. Nov. 2011 (CET)
Das Problem an eingeschlafenen Projekten ist ja gerade das der Autor hier nicht mehr vorbei kommt und sich demzufolge auch nicht äußern wird wie mit seinem Artikel zu verfahren ist. Wenn wir hier Leichen nicht bis in alle Ewigkeit konservieren wollen dann muss früher oder später, mit Konsens der restlichen/aktiven Community, gelöscht werden. --Erik.vikinger 21:19, 21. Nov. 2011 (CET)
Deshalb wär ich ja auch für löschen, aber da sind ja einige dagegen. Nur der aktuelle Zustand ist ziemlich suboptimal --Sannaj 21:24, 21. Nov. 2011 (CET)
Hier ist denke ich niemand gegen das Löschen, es muss IMHO nur nach klaren Regeln, die von der Mehrheit der hier aktiven Community getragen werden, erfolgen. Wenn die Mehrheit mit den 12 Monaten einverstanden ist (ich denke mal die anderen Kriterien wie Verweisung usw. sind Konsens) dann nehme ich mir gerne die 5 Minuten und räume in der Kategorie "Bitte Löschen" gründlich auf. Bei Sätzen wie "Zuletzt entscheidet der Admin" habe ich aber ganz klar Bauchweh (nach welchen Kriterien entscheidet denn der Admin?), solche Willkürentscheidungen möchte ich persönlich nicht haben. --Erik.vikinger 08:01, 22. Nov. 2011 (CET)
Ich denke man sollte beim Löschen zwischen mehreren Kategorien unterscheiden:
  • Einmal Leute, die einfach nur ihre eigene Benutzerseite oder den Artikel für ihr eigenes OS gelöscht haben wollen. Ich finde für die passt die Bezeichnung "Bitte Löschen", und dafür sollte die Vorlage umgedeutet werden. Das würde dann auch einschließen, wenn der Autor seine Seite leert.
  • Bei "Löschhinweisen", die nicht vom Autor des OS stammen, könnte man wirklich nach einer Frist löschen, wie du es vorschlägst. Ich schätze mal, dass die zwölf Monate alle bisher markierten Artikel erschlagen. Man könnte im Zuge dessen ein paar Regeln einführen, z.B. dass ein funktionierender Link auf eine Website, die aktueller als der Artikel ist, den Artikel vor dem Löschen bewahren kann, etc.
Für technische Artikel halte ich nichts vom Löschen, auch wenn der Artikel im derzeitigen Zustand nicht viel beiträgt. Es finden sich immer wieder Leute, die diese Artikel erweitern, wenn man nur lange genug wartet. Bis dahin schaden die Artikel dem Wikis nicht. --Jidder 21:26, 21. Nov. 2011 (CET)
Sehe ich auch so, die stören ja nicht, im schlimmsten Fall nutzen sie halt nichts. FreakyPenguin 01:41, 22. Nov. 2011 (CET)
Full ACK --Erik.vikinger 08:01, 22. Nov. 2011 (CET)
Also bei Wikibooks gibt es 3 Kategorien (Wikibooksbücher verhalten sich ähnlich zu OS Projekten bei uns, weil meist nur einer Ahnung hat):
  • "Verwaist" - Keiner kümmert sich um das Buch/ den Artikel, obwohl es im aktuellen Zustand nicht wirklich brauchbar ist.
  • "Löschdiskussion" - Wurde zum Löschen vorgeschlagen. Der Autor wird gewarnt. Dann können alle Leute ihre Meinung abgeben. Zuletzt entscheidet der Admin, ob der Antrag entfernt werden soll, oder ob das Buch/ der Artikel gelöscht wird (Nach einer bestimmten Frist.).
  • "Schnellöschandtrag" (SLA) Darf nur dann verwendet werden, wenn eine Disskussion sinlos ist, sprich Löschungen im Benutzernamensraum, Urheberrechtsverletzungen uä., sowie vom Buch/OS Autor selbt angefertigte Löschanträge. Dies werden vom Admin sofort bearbeitet. Gruß --Sannaj 21:35, 21. Nov. 2011 (CET)
Ich war ja einer der ersten, der hier blockwartmäßig viele Seiten auf die Löschliste gesetzt hat - allesamt Seiten beendeter oder nicht mehr aktiver oder was auch immer Projekte. Es gibt hier so gut wie nie den Fall, dass man eine Seite, die nun keine Hobby-OS-Seite ist, löschen muss bzw. eine Diskussion darum starten muss. Ich bin auch dafür, dass die Seiten, welche auf der "Zu Löschen"-Liste stehen auch gelöscht werden sollten und das es dafür einen Workflow geben sollte alá "Seite kommt auf die Liste, Diskussion beginnt, wird weitergeführt, wenn eindeutig -> Löschen, wenn nicht entscheidet der Admin" - Admins sind dafür da, dass, wenn sich keiner Einig eine klare Linie zu fahren. Auch wenn das nicht immer jedem passt - du kannst es halt nicht jedem Recht machen. Aber ich finde halt dass die Admins (bzw. der, huhu bluecode :D) + eine kleine Gruppe vertrauenswürdiger Menschen mit erweiterten Rechten die "letzte Instanz" bilden, natürlich immer zum Wohle der Community (und nicht nach dem Motto: "Näh, zwei Jahre kein tyndur-Release, die Seite wird dann wohl mal gelöscht).
Aber um zurück zum Thema zu kommen: Es bedarf halt einer Regelung bzw. zweier, einmal für Hobby-OS-Seiten (ich finde hier brauchts keine große Diskussion, vor allem bei den jetzt schon auf der Liste stehenden Projekten, hier muss man Faktoren miteinbeziehen wie letzter Edit, aktueller Inhalt, Mehrwert für die Community (hatten uns ja mal im IRC darüber unterhalten eine Gewisse "Schöpfungsgrenze" o.ä. für die Artikel zu erstellen, d.h. nur zu schreiben: "lol mein os hat features wie gdt" reicht nicht) etc. und bei technischen/sonstigen Seiten muss man dann halt diskutieren und am Ende entscheidet die Mehrheit und im Falle, dass es diese nicht gibt die Admins. --DerHartmut 09:28, 22. Nov. 2011 (CET)

leere Benutzerseiten

Ich hab gerade mal nach leeren Benutzerseiten geschaut, waren ja doch ein paar dabei, und entsprechend gelöscht. Nicht sicher war ich mir bei Jidder, PNoob und Stultus was damit nun passieren soll, bei Stultus gibt es zwar Bytes aber Inhalt ist das meiner persönlichen Meinung nach nicht (vom Alter der Seite mal ganz abgesehen) und die anderen zwei sind noch nicht so lange leer. Wäre nett wenn ich da Feadback bekommen könnte (auch wenn ich nicht wirklich damit rechne), wenn nix kommt sind alle 3 Seiten in 2 Wochen weg. --Erik.vikinger 08:12, 23. Nov. 2011 (CET)

Vergiss bitte nicht, dass du beim Löschen eine Seite nicht nur den aktuellen leeren Inhalt löschst, sondern auch die komplette Versionsgeschichte. Ohne dass jemand aktiv verlangt, dass seine Benutzerseite gelöscht wird, würde ich das eher bleiben lassen. --Taljeth 12:11, 23. Nov. 2011 (CET)
Hm, das ist in der Tat ein berechtigter Einwand, auf der anderen Seite ist dieses Wiki kein kostenloses unbegrenztes Datenarchiv. Wer seine Benutzer-Seite selber leer räumt (und auch sonst nichts mehr zum Wiki beiträgt) muss auch damit rechnen das die History seiner Benutzer-Seite früher oder später ebenfalls komplett verschwindet. Außerdem hab ich mir die Versionsgeschichte von allen Seiten die ich heute Früh gelöscht hab genau angesehen und denke das nirgends Informationen dabei waren die diese Personen nicht auch so wissen, wer sich später nicht mehr erinnern kann auf was für einer Schule er mit 15 war oder welche ICQ-Nummer er vor Urzeiten mal benutzt hat der hat noch ganz andere Probleme als eine verschwundene History in irgendeinem Wiki in dem er mal vor etlichen Jahren aktiv war. Nebst dessen das z.B. der Kommentar beim Leerräumen von PNoob durchaus als Aufforderung interpretierbar ist. --Erik.vikinger 12:30, 23. Nov. 2011 (CET)
Bitte sei dir darüber im Klaren, das ein löschen irgendeiner Seite, in keinster Weise die Datenbank leert. Die MediaWiki Software löscht eigentlich nie was, sie fügt lediglich etwas dazu. Was du als löschen bezeichnet, bedeutet eigentlich bloß das entfernen aus dem öffentlich zugänglichen Teil des Forums. Außerdem würde ich nicht irgendwelche Aktionen an fremden Benutzerseiten vornehmen, es seiden du wirst vom Besitzer dazu aufgefordert, oder siehst dich aus rechtlichen Gründen dazu gezwungen, alles andere verstöße bei Wikipedia gegen die Wikiquette. Gruß --Sannaj 17:29, 23. Nov. 2011 (CET)
Mir ist bewusst das die Datenbank nicht von alleine schrumpft aber desto weniger aktiver Content drin ist desto mehr kann sie theoretisch (auf explizite Anforderung) schrumpfen. Das aktive eigenhändige Leerräumen einer Seite empfinde ich persönlich durchaus als Aufforderung, vor allem wenn dann für sehr lange Zeit nichts mehr geändert wird. Ich bin durchaus der Meinung das ein Wiki kein Web-Archiv ist. Natürlich darf man nicht einfach Seiten löschen an denen gearbeitet wird oder die Content beinhalten aber wenn beides seit langer Zeit nicht mehr zutrifft (und bei Benutzerseiten der Benutzer auch schon ziemlich lange weg ist) dann sollte man solche Leichen auch aufräumen. Leere Seiten und sonstige Leichen machen IMHO auch keinen guten Eindruck nach außen. --Erik.vikinger 18:08, 23. Nov. 2011 (CET)
Das stimmt. Leere Seiten können gelöscht werden. (Im Zweifel geh' davon aus, das der Leerer nicht wusste, wie man richtig löscht.) Bei Leuten die öfter mal on sind kannst du auch Fragen. --Sannaj 18:12, 23. Nov. 2011 (CET)
Richtig löschen kann ein normaler User hier keine Seiten, das darf nur Admin oder höher, von daher ist das Leerräumen das Maximalste was der User machen kann und das ist IMHO ein gutes Indiz für den Willen das die Seite verschwinden darf. Leute die hier noch mitmachen (oder erst vor kurzem gegangen sind so das eine Rückkehr durchaus noch eine gewisse Wahrscheinlichkeit hat) sind natürlich tabu, deswegen hab ich ja heute Früh dann auch diese Diskussion gestartet um eben die Grenzfälle zu klären. Die Seite von Stultus ist IMHO ein spezieller Grenzfall, echten Contet gibt es da eher nicht und die letzte (einzigste) Änderung ist auch schon über 4 Jahre her, aber wirklich leer ist sie eben auch nicht so das ich es als unhöflich betrachten würde diese Seite einfach zu löschen (so knapp ist der Platz in der Datenbank bestimmt auch nicht). --Erik.vikinger 18:28, 23. Nov. 2011 (CET)

ReiserFS

Ist das überhaupt noch nötig? ReiserFS ist quasi ausgestorben, Version 3 ist zwar im offiziellen Linux-Kernel und wurde früher z.B. von SUSE gerne benutzt aber wird auch seit Jahren nicht mehr aktiv gepflegt, Version 4 hat wimre nie die Aufnahme in den offiziellen Linux-Kernel geschafft und da auch dort keine Weiterentwicklung mehr stattfindet wird das wohl auch nicht mehr passieren. Sollte sich nicht wirklich jemand erbarmen dazu einen echten Artikel zu schreiben dann ist meiner persönlichen Meinung nach dieser Punkt hinfällig und der existierende Stub ein prädestinierter Löschkandidat. Hier wäre es vielleicht interessant eine Seite zu haben wo die wichtigen/verbreiteten Dateisysteme kurz vorgestellt werden und auch Infos sind ob es sich überhaupt lohnt dafür einen Treiber zu schreiben (ich denke da auch an SFS) bzw. wie komplex der Versuch wohl in etwa wäre. --Erik.vikinger 10:34, 24. Nov. 2011 (CET)
Ich finde, das hätte schon seine Berechtigung, weil es einen anderen Ansatz verfolgt als FAT und ext2. Wir wollen ja nicht nur den einzig wahren Weg darstellen, den wir im Forum/auf Diskussionsseiten ausgetüftelt haben sondern verschiedene Ideen vorstellen, die man vielleicht auch kombinieren kann oder was auch immer. Wobei ich wegen der Aktualität einen btrfs-Artikel schon auch spannender fände als ReiserFS. Ich nehme das mal in die Liste auf. --Taljeth 10:45, 24. Nov. 2011 (CET)
Klar ist ReiserFS sehr interessant, es geht mir eher darum das es defacto Tod ist und keine nennenswerte Verbreitung (mehr) hat und sich deswegen hier dazu kein Artikel mehr lohnt (geschichtliches oder die privaten Probleme des Initiators sind IMHO bei Wikipedia besser aufgehoben als hier). Btrfs, oder meinetwegen auch ZFS, ist da auf jeden Fall sehr viel interessanter aber vor allem auch praxisrelevanter (zumindest deutlich praxisrelevanter als ReiserFS). Ich bin nur der Meinung wenn es eh keinen echten Sinn macht den leeren Stub zu füllen dann sollte dieser Punkt auch von der TODO-Liste runter. --Erik.vikinger 14:02, 24. Nov. 2011 (CET)
Ich kenne mich mit beiden nicht wirklich aus, aber meine Vermutung wäre, dass Reiser leichter zu verstehen ist, und das würde ihm schon einen berechtigten Platz hier schaffen. Kein Mensch benutzt mehr ext2 produktiv und FAT auch nur noch als kleinsten gemeinsamen Nenner. Trotzdem sind sie einfach genug, dass man sie verstehen und in einem Hobby-OS implementieren kann. Ich glaube, das ist ein viel wichtigeres Kriterium als Praxisrelevanz für produktive Systeme. --Taljeth 14:51, 24. Nov. 2011 (CET)
Wenn jemand meint, einen Artikel erstellen zu wollen und der resultierende Artikel ist mehr als nur ein Stub ist doch alles OK. Und ReiserFS hat, auch wenn es nicht mehr benutzt wird, mit Sicherheit eine (technisch vertiefte) Erwähnung verdient, eben weil es andere Wege geht. Man könnte ja, damit man Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden kann, eine Überschrift "Diese Seiten gibt's noch nicht, sind auch nicht dringend, aber wenn du jemand ist, der die Seite erstellen will dann gerne" erstellen und dieen Artikel daruntersetzen. Oder ihn einfach hier stehen lassen, weil es ihn nicht gibt :) --DerHartmut 17:06, 24. Nov. 2011 (CET)
Versteh mich nicht falsch, aber ext2 wird immer noch genutzt, gerade weil es kein Journaling mehr enthält. Wenn man also Linux auf einem Flash-Speicher (z.B. USB-Stick) installieren will, sollte man ext2 benutzen. Darüber hinaus ist ext2 das erste sehr Leistungsfähige Datensystem. Mit USB-Sticks allgemein ist es so, das dort auch heute noch FAT Verwendet wird. Viele nicht Betriebssystem abhängige Syteme (UEFI, Stereoanlage mit USB-Schnittstelle, usw.) greifen auf dieses relativ einfache Datensystem zurück. Neben dem Fehlen des Journalings ist es die Tatsache, das es das einzige offenen Datensystem ist, welches von Windows nativ unterstützt wird, ein wichtiger Faktor. (Ich glaube die Einführung einer ext2 Unterstützung für Windows würde das Format in den Schatten stellen.) Aus diesen Gründe konnte sich das ansonsten Veraltete System sehr populär halten. Also enthalten sowohl, ext2 als auch FAT Faktoren, die sie wesentlich aktuelle als ReiserFS machen. --Sannaj 20:30, 24. Nov. 2011 (CET)
Ich glaube für Flash-Speicher gibt es mittlerweile wesentlich bessere Dateisysteme als ext2. Möglicherweise wird es trotzdem noch benutzt, wie FAT dann aber eher aus Kompatibilitätsgründen. Geht aber alles an der Argumentation vorbei, dass der "Marktanteil" überhaupt keine Rolle spielt. Was technisch interessant ist, sollte als mögliche Alternative beschrieben werden, damit sich der geneigte OS-Entwickler selber eine Meinung bilden kann, was der beste Ansatz ist. Es baut ja auch nicht jeder einen Unix- oder Win32-Klon, obwohl (auf PCs) andere Systeme in der Praxis zur Zeit keine große Rolle spielen. --Taljeth 10:12, 25. Nov. 2011 (CET)
Natürlich hab ich nichts gegen ein guten Artikel über ReiserFS (oder jedes andere Dateisystem) einzuwenden, jeder gute Artikel verbessert dieses Wiki. Der Grund warum (nahezu) jedes Hobby-OS als erstes FAT unterstützt liegt wohl vor allem daran das FAT simpel ist und von jedem anderen OS (das auch nur halbwegs Bedeutung hat) verstanden wird. Klar würde FAT schlagartig verschwinden wenn Windows ein anständiges Open-Source-Dateisystem unterstützen würde aber MS möchte auf USB-Sticks u.ä. wohl in Zukunft lieber UDF (dessen Spec auch frei verfügbar ist) haben. Wenn ich ein funktionierendes OS im richtigen Reifegrad hätte wäre aus meiner persönlichen Sicht UDF der interessanteste Kandidat, schon weil damit auch gleich alle DVD's u.ä. erschlagen sind und eben weil jedes andere OS mit Bedeutung ebenfalls UDF kann (aufgrund der Tatsache das es von MS anständig unterstützt wird hat UDF das Potential FAT als universelles Dateisystem zu verdrängen). Natürlich soll sich in diesem Wiki der mündige OS-Dever gut informieren können aber wenn keiner von uns einen Artikel zu einen Dateisystem schreiben kann weil keiner von uns dazu Ahnung hat dann muss dieser Punkt nicht unbedingt auf der TODO-Liste stehen (und suggerieren das ein entsprechender Artikel hier noch wirklich fehlt). Ich bin daher für Hartmuts Vorschlag das wir hier eine Kategorie "Nice to Have" einführen in die solche Vorschläge, wie z.B. ReiserFS oder andere Nicht-Mainstream-Dateisysteme, kommen. Ich habe diese Diskussion nicht angefangen weil ich was grundsätzliches gegen ReiserFS habe sondern einfach weil ich nicht der Meinung bin das es auf einer TODO-Liste stehen muss (und der leere Stub nützt IMHO auch niemanden etwas). --Erik.vikinger 12:30, 25. Nov. 2011 (CET)

Andere Architekturen

Da frage ich mich welche Architekturen das sein sollen. Es gibt eine nahezu unüberschaubare Fülle an CPU-Architekturen, viele davon lassen sich in wenige Kategorien (z.B. 32Bit/RISC/Flat-Memory mit Paging oder 16Bit/RISC/keine Speicherverwaltung) einteilen. Außerhalb von x86 ist momentan ARM der "Shooting Star" der in fast allen Bereichen (vom kleinsten Mikrocontroller über normale Applikationsprozessoren bis hin zum Hochleistungsprozessor) seinen Marktanteil spürbar vergrößert. ARM wird hier im Wiki bereits vorgestellt, auch wenn der Artikel vielleicht noch ein bisschen mehr haben könnte (z.B. könnte eventuell der kommende 64Bit-Modus integriert werden). Wirklich erwähnenswert wären daneben noch MIPS und PowerPC (die haben zumindest derzeit noch eine gewisse Verbreitung in einer größeren Anzahl an Marktsegmenten), ansonsten fällt mir kein triftiger Grund ein weitere CPU-Architekturen hier detailliert vorzustellen und eine simple Auflistung was es alles gibt (oder ein Haufen fast leerer Stubs) macht hier meiner persönlichen Meinung nach keinen Sinn (wer zu diesem Thema einen Überblick haben möchte ist IMHO auf Wikipedia ganz gut aufgehoben). Auch sollten wir hier zumindest einen rudimentären Test-Kernel zu einer CPU präsentieren können schließlich interessieren wir uns ja vor allem für den Aspekt wie man ein richtiges OS für eine Architektur entwickelt. --Erik.vikinger 10:34, 24. Nov. 2011 (CET)
Ich persönich dachte an die üblichen Verdächtigten, die theoretisch auch PC Anforderungen entsprächen, sprich (abgesehen von ARM) PowerPC, MIPS, SPARK und Itanium (evtl. auch Alpha). Microkontroller oder irgentwelcher alter Mist wie Z80 oder I8080 sind nicht angedacht. Das mit dem Kernel stimmt, so was währe mal ganz interessant. --Sannaj 16:22, 24. Nov. 2011 (CET)
Also MIPS und PowerPC hab ich ja schon als interessante Kandidaten genannt, aber sind SPARC, Itanium und Alpha wirklich Dein Ernst? Schon um überhaupt ein physisches System auf dem Tisch stehen zu haben, an dem man praktisch entwickeln kann, ist ne ganze Menge Geld erforderlich. Alpha wird übrigens nicht mehr hergestellt, den Itanium möchte Intel auch lieber Gestern als Heute über Bord werfen und wie lange Oracle sich noch für SPARC engagiert steht auch in den Sternen. Natürlich sind diese 3 sehr interessante CPU-Architekturen und entsprechende gute Artikel wären eine echte Bereicherung für dieses Wiki aber der Nutzwert für den typischen Hobby-OS-Dever ist wohl doch eher gering (wenn auch nicht ganz 0). Es ist ja eben gerade der Vorteil vom ARM, MIPS und PowerPC das es jeweils einige Hersteller gibt (MIPS und PowerPC und sogar SPARC sind auch als Soft-CPU für FPGAs verfügbar (PowerPC wimre aber nur als Closed-Source gegen Geld), für ARM gab es schon mehrere (Open-Source-)Projekte dieser Art die aber allesamt von der Rechtsabteilung von ARM vernichtet wurden) und diese CPUs eben in vielen verschiedenen Größen (vom Mikro-Controller über PC-Klasse bis einschließlich HPC-System (nur aus ARM wurde noch nie ein Super-Computer gebaut, aus x86, MIPS, PowerPC, SPARC, Itanium und Alpha aber schon)) verfügbar sind und deswegen auch was passendes für den Hobby-OS-Dever dabei ist. --Erik.vikinger 12:30, 25. Nov. 2011 (CET)
Das Alpha obsolvent ist, wusste ich, deshalb auch nur in Klammern. Ansonsten habe ich mich bei der Wahl der verbreiteten Architekturen an deren Unterstützung durch LLVM und L4Ka::Pistachio orientiert (die Effektivität dieses Systems sei mal in den Raum gestellt). Das SPARC und Itanium so schlecht darstehen, überrascht mich jetzt. (Naja, ich wusste schon, das Itanium ein bisschen zu komplex ausgefallen ist, aber Intel schien es anscheinend hingekriegt zu haben, das Teil zu vermarkten.) PowerPC schien mir persönlich ziemlich unter der neusten Apple-Politik gelitten zu haben. Das Problem was ich bei ARM sehe ist halt, das neben der Tatsache, das 64 bit wohl schwer zu implementieren sein wird, das Drum-Herum mir einfach zu wenig standardisiert erscheint. --Sannaj 14:38, 28. Nov. 2011 (CET)
SPARC wird momentan noch aktiv weiter entwickelt (und auch vermarktet) aber wie lange das noch geht kann man bei einer so extrem finanzgetriebenen Firma wie Oracle nie weiter als bis zur nächsten Aktionärsversammlung vorhersagen (wie das werden kann sieht man derzeit an Java und OpenOffice). Itanium ist seit Jahren am sinken, Intel kann dem Itanium bloß aufgrund vertraglicher Verpflichtungen mit HP nicht einfach endlich ein ruhiges Plätzchen am Grund des CPU-Architekur-Ozeans gewähren (Itanium war eine Gemeinschaftsarbeit von Intel und HP und sollte auch HPs PA-RISC-CPU-Architektur beerben, PA-RISC ist auch sehr interessant aber eben seit Jahren tot). Die große Stärke des Itanium ist seine enorme CPU-Leistung (zumindest diesbezüglich hat Intel beim Itanium ordentliche Arbeit abgeliefert) aber damit kann man eben nur im HPC-Bereich (wo Geld weder bei der Anschaffung noch bei der Stromrechnung eine so große Rolle spielt) wirklich punkten. Es gibt viele sehr interessante CPU-Architekturen und wenn Du dazu gute Artikel schreiben kannst dann sind diese hier hochgradig willkommen aber die CPU-Architekturen die für den geneigten Hobby-OS-Dever auch nur halbwegs interessant (bzw. überhaupt möglich) sind lassen sich leider an weniger als einer ganzen Hand abzählen. PowerPC mag aus dem PC-Bereich langsam verschwinden aber im Embedded-Umfeld (wo es eine Reihe interessanter und auch mit Hobby-Budgets bezahlbaren Boards gibt) ist PowerPC immer noch recht stark, das selbe trifft auch auf MIPS zu. Auch im HPC-Bereich hat PowerPC nach wie vor ein gewichtiges Wörtchen mitzureden, hier wollen die Chinesen es noch mal mit MIPS versuchen. Ob PowerPC und MIPS langfristig durch ARM verdrängt werden können ist heute noch nicht absehbar, zumindest wird ARM mit seiner neuen Erweiterung auf 64 Bit sich nun auch im Server/HPC-Bereich anstrengen mittelfristig bis langfristig einen erheblichen Marktanteil zu erringen (und die Chancen dafür sind gar nicht mal so schlecht). --Erik.vikinger 18:33, 28. Nov. 2011 (CET)