Programmierung der PS/2-Maus
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Beschreibung
So, wie ich daraus schließe, dass ihr das hier lest, seid ihr sicher schon ganz versessen darauf zu erfahren, wie die PS/2-Maus zu programmieren geht, mir jedenfalls ging es so, als mir vor kurzen ein funktionierendes PS/2-Maus-Assembler-Skript in die Hände gefallen ist :). Die PS/2-Maus teilt sich zusammen mit dem Keyboard eine Schnittstelle, die PS/2-Schnittstelle, wie ihr euch sicher denken könnt xD.
Doch, wenn die beiden sich eine Schnittstelle teilen, wie sollen dann die beiden wissen, welche Commands/Befehle für wen gedacht sind? Eigentlich ist das ja relativ einfach, denn vor jedem Befehl, der an die Maus gehen soll, muss ein Befehl an den Tastatur-Kontroller geschickt werden, dem man damit mitteilt, das der nächste Befehle für die Maus bestimmt ist. Genauso muss auch beim Auslesen der Daten darauf geachtet werden, dass wenn das Bit5 im 54h-Status-Byte gesetzt ist, das nächste auszulesende Byte im Port 60h von der Maus ist.
Das zur kurzen Einführung, jetzt kommen die Spezifikationen des PS/2-Ports, wobei ich hier alle Befehle und Spezifikationen aufgelistet habe, also auch die für die Tastatur. Eigentlich werden trotzdem alle Tabellen außer der, die alle TastaturBefehle aufgelistet hat (60h), für das Arbeiten mit der Maus benötigt und Tabellen nur teils teils aufzuführen, möchte ich auch nicht, da ich ein ordentlicher Mensch bin und es mich stören würde, wenn die Hälfte der Spezifikationen im Maus- und die andere Hälfte im Tastatur-Tutorial liegen würden.
Ich empfehle den meisten erst einmal die Spezifikationen nur zu überfliegen und sie sich dann genauer anzuschauen, wenn diese Anhand des Quelltextes beschrieben werden. Leider konnte ich nicht zu jeden Befehl eine 100%-ige Beschreibung anfertigen, da ich noch nicht das vergnügen hatte, diesen zu testen.
Spezifikationen
Der PS/2-Port und der KBC
| Port | Zugriff | Beschreibung |
|---|---|---|
| 60h | Lesezugriff | Der Port 60h ist zweiseitig, er kann als Keyboard-Controller(64h)-Daten-Port oder als Keyboard-In-/Output-Buffer dienen. An diesen Port werden die Scancodes der gedrückten Tasten gesendet, die dann der Keyboard-Treiber per "in al,60h" auslesen kann. Deaktiviert man bevor man aus diesem Port etwas ausliest das Keybord per Befehl ADh, so erhält man die Daten aus dem Maus-Output-Buffer!
Zum auslesen sei gesagt, dass die nur geschehen sollte, wenn entweder das Bit 1 im Keyboard-Controller-Output-Status-Byte, welches anzeigt, dass das Keyboard am 60h Daten hat, oder das Bit 5 in diesem Status-Byte des 64h gesetzt ist, welches anzeigt, dass im Maus-Output-Buffer Daten liegen! Um das zu realisieren habe ich in meinem Programm ein Schleife genutzt, die eine Zeit lang abfragt, ob Daten da sind. |
| Schreibzugriff | Wenn an diesen Port geschrieben werden, fungiert dieser entweder als Keyboard-Controller-Daten-Port, oder als Input-Buffer des Keyboards. Zweiteres geschieht, wenn man einfach einen der Befehle, die weiter unten für diesen Port aufgelistet sind, an diesen Port sendet. Dies sind überwiegend Befehle zu adjustierung des Keyboards, wie z.b. das Einstellen der Typematic-Rate.
Als Ersteres, also als Daten-Port des KC, wird dieser Port nur genutzt, wenn es Befehle des 64h verlangen. So muss an z.b. den Befehl "60h" für das Senden eines neuen Commado-Bytes zwar an den Port 64h senden, doch das Commando-Byte, was dann nach korrekter Annahme des Befehls gesendet werden muss, muss an den Port 60h gesendet werden! Für die möglichen Befehle, die an das Keyboard gesendet werden können, siehe hier. Für die möglichen Mausbefehle, die an diesen Port geschickt werden können, jedoch den Befehl "D4h" auf Port 64h voraussetzen, siehe hier. Für die KC-Befehle, die ein zweites Daten-Byte an diesen Port geschickt verlangen, sie auch hier. | |
| 64h | Lesezugriff | Das Lesen für diesen Port ist sehr wichtig, wenn man den Keyboard-Controller programmieren will, da man beim Lesen das Status-Byte des KC bekommt, welches z.b. anzeigt, ob gerade Daten zum abholen verfügbar sind, oder ob der letzte Befehl SCHON vollständig verarbeitet wurde!
Für die Bitfields des Statusbytes siehe hier |
| Schreibzugriff | Beim Schreibzugriff an diesen Port fungiert dieser als Keyboard-Controller-Input-Buffe, sodass eine Reihe von Byte-großen Befehlen gesendet werden können, die zumeist das System des Keyboards beeinflussen, so muss man auch an diese Port den Befehl "D4h" senden, um den nächsten Befehl, der zum Keyboard-Port(60h) geht, an die Maus senden zu lassen.
Eine Reihe von Befehlen ist hier aufgelistet. |
Tastatur-Befehle (60h)
| Befehl | Größe | Beschreibung |
|---|---|---|
| EEh | 1 Byte | Dieser Befehl sendet zur Diagnostik EEh an den Port 60h. |
| F0h | 2 Bytes | Mit diesem Befehl kann abhängig vom zweiten Byte das Scancode Set entweder gesetzt oder abgerufen werden
Das Format des zweiten Byte:
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| F2h | 1 Byte | Keyboard ID auslesen
|
| F3h | 2 Bytes | Setze die typematic rate/delay. Der Typematic-Delay gibt an, ab wann der Scancode der gedrückten Taste wiederholt an 60h gesendet wird,
die Typematic-Rate dagegen gibt an, wie oft dann der Scancode pro Sekunde gesendet wird. Das Format des zweiten Byte:
00 = 250ms 01 = 500ms
10 = 750ms 11 = 1000ms
Bei 00000b würde das dann so aussehen: 1/ ( (8+0) * 2^0 * 0,00417 ) -> 1/(8*0.00417) -> ~30 Widerholungen pro Sekunde Bei 11111b würde es dagegen so aussehen: 1/ ( (8+7) * 2^3 * 0,00417 ) -> 1/(120*0,00417) -> ~2 Wiederholungen pro Sekunde |
| F4h | 1 Byte | Aktivieren des Keyboards |
| F5h | 1 Byte | Deaktivieren des Keyboards. Wird auch genutzt, wenn etwas aus dem Maus-Output-Buffer gelesen werden soll |
| F6h | 1 Byte | set default parameters |
| F7h | 1 Byte | set all keys to typematic (scancode set 3) |
| F8h | 1 Byte | set all keys to make/release |
| F9h | 1 Byte | set all keys to make only |
| FAh | 1 Byte | set all keys to typematic/make/release |
| FBh | 1 Byte | set all keys to typematic |
| FCh | 2 Bytes | set specific key to make/release |
| FDh | 2 Bytes | set specific key to make only |
| FEh | 1 Byte | resend last scancode |
| FFh | 1 Byte | perform internal power-on reset function |
Maus-Befehle (60h)
| Befehl | Größe | Beschreibung |
|---|---|---|
| E6h | 1 Byte | Setze Maus-Scaling auf 1:1 |
| E7h | 1 Byte | Setze Maus-Scaling auf 2:1 |
| E8h | 2 Bytes | Setze Maus-Auflösung. Das zweite Byte sieht dabei wie folgt aus:
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| E9h | 1 Byte | Hole Status-Information -> liest 2 Bytes aus, die wie folgt aufgebaut sind
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| EAh | 1 Byte | Versetze Maus in den Stream-Modus. In diesem aktiviert die Maus bei jeder Änderung den IRQ12, sodass dieser die Daten auslesen kann |
| EBh | 1 Byte | Hole Maus-Data-Paket. sollte nur genutzt werden, wenn der Remote-Modus gesetzt ist. Für eine Beschreibung des Pakets, siehe hier |
| ECh | 1 Byte | Versetze Maus aus den Wrap-Modus wieder in den normlen. Der Wrap-Modus ist zur Fehleranalyse gedacht und echoet jeden Befehl, statt
ihn mit FAh zu bestätigen. |
| EEh | 1 Byte | Betrete Wrap-Mouds |
| F0h | 1 Byte | Versetze Maus in den Remote-Modus statt ihn den Stream-Modus. In diesem Modus sendet die Maus die Daten nur beim Befehl EBh |
| F2h | 1 Byte | Lese MausID. Returns 00h (siehe auch bei den SpecialCodes) |
| F3h | 2 Bytes | Setze die Maus-Sample-Rate, also wie oft die Maus Daten abfragen soll. Das zweite Byte kann dann so aussehen:
|
| F4h | 1 Byte | Aktiviere die Maus und setze den Modus auf Stream. (in diesem Modus wird bei jeder Veränderung der IRQ12 aufgerufen) |
| F5h | 1 Byte | Deaktivier die Maus im Stream-Modus und setze die vorgegebenen Parameter |
| F6h | 1 Byte | Stelle alles auf die Vorgaben zurück -> StramMode, 4/mm-Maus-Resolution, Scaling 1:1, 100/s-Sample-Rate |
| FEh | 1 Byte | Sende nocheinmal das letzte Maus-Data-Paket (für Beschreibung des Pakets siehe hier) |
| FFh | 1 Byte | Reset Maus |
SpecialCodes als Rückgabe von Befehlen (60h)
| Code | Beschreibung |
|---|---|
| 00h | (Maus) ID |
| 9Ch | Dieser Code wurde MIR geschickt, als ich die maus in den Streaminig-Mode geschickt habe, bevor ich den IRQ12-INT-Vektor
auf meinen IntHandler gesetzt hatte. ich schlussfolgere daraus mal, dass dieser Code gesendet wird, wenn am IRQ12-Interrupt ein ungültiger Vektor angegeben ist, den die Maus anpingen könnte(im streaming Modus sendet die Maus ja bei jeder veränderung die Veränderung an den IRQ12, wenn dies im Command Byte aktiviert ist) |
| AAh | BAT completion code (sent after errorfree Basic Assurance Test) |
| ABh | das ist das erste der zwei Bytes, die bei MF2-Keyboards als ID geliefert werden (siehe Befehl F2h) |
| EEh | Wird als Echo bei der Selbstdiagnostik zurückgegeben (siehe Befehl EEh) |
| F0h | Keyboard Break Code |
| FAh | Acknowledge (ACK) - wird nach jedem Befehl an den Port 60 außer dem Resend und Echo bei der Tastatur und ECh, F2h, FFh
bei der Maus gesendet |
| FCh | bei MF2-Keyboards wird dies bei einen BAT-Fehler, also einem Fehler in der zweiten Hälfte des Power on self test, geliefert |
| FDh | das selbe wie FCh nur bei AT-Keyboards (AT ist der derzeitige Standard) |
| FEh | dieser Befehl sagt, dass letzte Befehl nocheinmal gesendet werden soll |
KBC-Status-Byte (64h)
| 7 | 6 | 5 | 4 | 3 | 2 | 1 | 0 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 0 | Es liegen keine Daten für uns bereit | Keyboard verfügbar | Das letzte geschriebene Byte waren Daten und gingnen an den Port 60h | power up or reset | Der Input-Buffer ist leer und alle Befehle sind verarbeitet, nun können wir einen Befehl senden | Es liegen keine Daten bereit und es sollte somit auch noch nichts aus dem Port 60h ausgelesen werden | ||
| 1 | Parity-Error bei der letzten Übertragung vom Keyboard | Ein Time-Out-Error ist aufgetreten, das heißt, dass die Maus oder die Tastatur nicht reagiert hat. Sollte dieser Fehler auftreten sollte mann den Resend-Befehl nutzen. | Die Maus hat Daten für uns im Maus-Output-Buffer bereit leigen und sollten nun abgeholt werden | Keyboard gesperrt | Das letzte geschrieben Byte war ein Befehl und ging somit an den Port 64h | Selftest OK | Der Input-Buffer hat noch Daten, also es liegt noch der zuletzt gesendete Befehl in 60h/64h und wartet auf seine Verarbeitung | Im OutputBuffer befinden sich Daten für den User. Im Sourcecode wird dies genutzt um auf das Ergebnis einer Operation zu warten |
Keyboard-Controller-Befehle (64h)
| Befehl | Größe | Beschreibung |
|---|---|---|
| 20h | 1 Byte | Dieser Befehl sendet das derzeitige Commando-Byte an den Port 60h, wo es vom User abgeholt werden muss.
Der Aufbau des Commando-Bytes ist folgendermaßen (Beschr. gilt, wenn Bit=1 ist, ansonsten gilt das Gegenteil):
Notiz: Eigentlich sind bloß Bit 0 und 1 und evtl. noch Bit 4 für uns interessant! |
| 60h | 2 Bytes | Dieser Befehl sendet das 2.Byte, Commando-Byte an den Keyboard-Controller. Commando-Byte-Bechreibung siehe 20h |
| A4h | 1 Byte | Prüfe, ob ein Passwort installiert ist, wenn ja gibt es FAh und wenn nicht F1h an den Port 60h aus |
| A5h | 1 Byte | Lade das Passwort. Das Passwort wird als Byte-Stream an den Port 60h gesendet und endet mit einem Byte=00h |
| A6h | 1 Byte | Prüfe Passwort |
| A7h | 1 Byte | Deaktiviere den Maus-Port, sodass die Maus wir deaktiviert |
| A8h | 1 Byte | Aktiviere die Maus |
| A9h | 1 Byte | Teste Mausport, das Ergebnis wird an 60h geschickt und kann folgendermaßen aussehen:
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| AAh | 1 Byte | Initiiert Selftest und sendet bei erfolgreichen Test 55h an 60h, bei Fehler jedoch FCh an 60h |
| ABh | 1 Byte | Testet das Interface, für mögliche Ergebnisse siehe Befehl A9h |
| ADh | 1 Byte | Deaktiviere Keyboard (Bit 4 in Commando-Byte). |
| AEh | 1 Byte | Aktiviere Keyboard wieder (Bit 4 in commando-Byte) |
| C0h | 1 Byte | Lese Inputport-Byte nach 60h aus. Dieses ist wie folgt aufgebaut
|
| D0h | 1 Byte | Lese das Ouputport-Byte und platziere in auf Port 60h um ihn dort abholen lassen zu können.
Das Byte sieht folgendermaßen aus(Beschr. gilt, wenn Bit=1 ist):
Notiz: Bit 0 sollte immer gesetzt sein, wenn man per D1h das Outputport-Byte schreibt :) |
| D1h | 2 Bytes | Das zweite Byte ist das Outpuport-Byte, welches somit das Outputport-Byte neu setzt. siehe auch Befehl D0h |
| D2h | 2 Bytes | Dieser Befehl schreibt das zweite Byte in den Output-Buffer des Keyboards (60h) |
| D3h | 2 Bytes | Dieser hingegen schreibt das zweite Byte in den Output-Buffer der Maus (auch 60h, aber zum auslesen muss die Tastatur deaktiviert sein) |
| D4h | 1 Byte | Dies ist der wichtigstste Befehl, den wir für unsere Mau benötigen, denn mit diesen Befehl wird der Tastatur gesagt, dass das nächste Byte,
was an den Port 60h gesendet wird nicht an den Tastatur-Controller sondern an die Maus gesendet werden soll. Für eine Liste der möglichen Mausbefehle siehe hier. |
| EDh | 2 Bytes | Dieser Befehl ist zum löschen und anschalten der LEDs der Tastatur. Wenn das entsprechende Bit 1 ist, ist die LED an, ansonsten aus.
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Das Maus-Daten-Packet
Normal-Mode-Packet
Die Sache mit dem Daten-Paket ist eigentlich recht einfach, immer wenn der IRQ12 angepingt wird, liegt ein Datenpaket im Maus-Output-Buffer, was Byteweise abgeholt werden sollte, wenn Bit5 im 64h-Status-Byte gesetzt ist. Das Daten-Paket ist dabei wie folgt aufgebaut:
| 7 | 6 | 5 | 4 | 3 | 2 | 1 | 0 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Byte 1 | Y overflow | X overflow | Y sign bit | X sign bit | Reserved (1) | Middle Button pressed | Right Button pressed | Left Button pressed |
| Byte 2 | X Movement seit dem letztem Daten-Paket | |||||||
| Byte 3 | Y Movement seit dem letztem Daten-Paket | |||||||
Die Overflow-Bits geben an, ob die Maus auf der jeweiligen Achse zu schnell bewegt wurden. Die Sign-Bits geben an, ob die jeweiligen Movements negativ sind. Und die Button-Bits geben an, ob die jeweilige Taste gedrückt ist. Der Beispiel-Code, der das Daten-Paket der Maus abholt ist beim Code für den IRQ12-Handler in der Rubrik Anwendung zu finden.
147 irq12-handler: . zum Anschauend des Codes gehe bitte zum IRQ12-Handler in der Rubrik Anwendung (Link in Text oben) . . . 286 .read.mouse: 287 push cx ;cx sichern 288 mov cx,0FFFFh ;auf cx die Höchstmögliche Zahl schieben, damit getmb nicht alles aufhält, nur da es auf ein Byte wartet 289 .waitforbytes: ;und da loop zuerst dekremntiert und dann vergleicht, obs 0 ist, ist 0 die höchste Zahl für cx 290 in al,64h ;nach al das Statusregister vom Keyboard-Contoller holen 291 test al,20h ;und schauen, ob Bit5 gesetzt ist, ob im Mouse-Output-Buffer Daten warten 292 jnz .byte_ready ;wenn ja, dann springe aus dem loop heruas 293 loop .waitforbytes ;ansonsten führe loop-schleife fort, spätestens bis cx 0 ist 294 pop cx ;stelle cx wieder her 295 mov ah,1 ;zeroflag löschen, indem 1 auf ah gemoved wird, damit dies dem anwender gegeben werden kann 296 or ah,ah ;und setze ggf. das zeroflag, damit der user gleich danach jz o.ä. schreiben kann 297 ret ;und springe zum Aufrufsort zurück 298 .byte_ready: ;wenn IP hier ist, dann wartet ein Byte darauf abgeholt zu werden 299 in al,60h ;jetzt holen wir vom Mouse-Output-Buffer das lang ersehnte Byte :) 300 pop cx ;und cx wiederherstellen 301 xor ah,ah ;und lösche ah, da bei fehler auf ah der errorcode ist; setze ggf. zeroflag (macht xor...) 302 ret ;zum Abschluss springen wir zum Aufrufsort zurück; das Byte liegt dabei in al und ZF zeigt Erfolg bei 1 an 303 ;************************* wartet eine Weile ob Daten kommen und speichert diese ggf. in al ab *************************
Besonders interessant ist eig. nur die Prozedur kb.read.mouse, die vom irq12 3x angesprungen wird, um die einzelnen Bytes des Maus-Pakets abzurufen. Der Rest des Codes des IRQ12's speichert diese Bytes, untersucht diese Bytes und verändert die xy-Coordinate des Mauszeigers in den Variablen [x] und [y] entsprechend der Movement- und Sign-Bits.
Wheel-Mode-Packet
Wie manch einer vlt. bemerkt hat, fehlt bei dem Daten-Paket noch was... nämlich das Rad und evtl. die Tasten 4+5. Das Problem ist, dass auch Mäuse, die ein Rad besitze zuerst nur diese Daten an die Maus senden, da dies aus Kompatibilätsgründen notwendig ist, sonst könnte man ja keine alte Maus an einem neuen PC anschließen und anderes. Um nun den Wheel-Modus der Maus zu betreten reagieren neuere Mäuse auf eine bestimmte Befehlsequenz, die wie folgt aussieht:
- Setze Sample-Rate auf 200 reports/s
- Setze Sample-Rate auf 100 reports/s
- Setze Sample-Rate auf 80 reports/s
Wenn dies erfolgreich gesendet wurde und gleich danach mit F2h die MausID abgefragt wird, senden normale/alte PS2-Mäuse 00h, wie in den Tabellen oben beschrieben. Neuere Mäuse jedoch, die ein Mausrad besitzen, senden als ID 03h. Diese ID sagt dann dem Maustreiber auch, dass ab jetzt die Daten-Pakete 4 Byte groß sind und wie folgt aussehen:
| 7 | 6 | 5 | 4 | 3 | 2 | 1 | 0 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Byte 1 | Y overflow | X overflow | Y sign bit | X sign bit | Reserved (1) | Middle Button pressed | Right Button pressed | Left Button pressed |
| Byte 2 | X Movement seit dem letztem Daten-Paket | |||||||
| Byte 3 | Y Movement seit dem letztem Daten-Paket | |||||||
| Byte 4 | Z Movement seit dem letztem Daten-Paket | |||||||
Byte 4, also die Z-Bewegung kann eigentlich nur Werte von -8(1111) bis +7(0000) annehmen und nutzt deswegen eigentlich nur Bit 3-0, die anderen Bits dienen dabei nur als Sign-Extension, also nehmen den Zustand von Bit3 an (man schlage auch mal die Befehle movsx, movzx nach x) ). Dazu noch der Code, der in den Wheel-Mode schaltet, der Code zum abholen sollte klar sein, dass ist der selbe wie bei dem Standard-Paket nur, dass noch per call kb.read.mouse ein Byte mehr abgeholt werden muss. Der COde gibt am Ende noch die ID plus dem Error auf ah aus... dafür die Zeilen 45-47.
71 mov al,0F3h ;Befehl zum senden und neu setzen der SampleRate auf al schieben 72 call kb.write.mouse ;und per vordefinierter Prozedur an die Maus senden 73 mov al,0C8h ;dann das zweite Byte des Befehls, die Sample-Rate (200 reports/s) auf al kopieren 74 call kb.write.mouse ;und auch dies per vordefinierter Prozedur an die Maus senden 75 mov al,0F3h ;Befehl zum senden und neu setzen der SampleRate auf al schieben 76 call kb.write.mouse ;und per vordefinierter Prozedur an die Maus senden 77 mov al,0C8h ;dann das zweite Byte des Befehls, die Sample-Rate (200 reports/s) auf al kopieren 78 call kb.write.mouse ;und auch dies per vordefinierter Prozedur an die Maus senden 79 mov al,0F3h ;Befehl zum senden und neu setzen der SampleRate auf al schieben 80 call kb.write.mouse ;und per vordefinierter Prozedur an die Maus senden 81 mov al,50h ;dann das zweite Byte des Befehls, die Sample-Rate (80 reports/s) auf al kopieren 82 call kb.write.mouse ;und auch dies per vordefinierter Prozedur an die Maus senden 83 cli ;alle Interrupts auschalten, damit nicht unser Keyboard-Int das gesendete Byte erhält xD 84 mov al,0F2h ;sende Befehl F2h für GetDeviceID an Maus, sodass wenn die Maus ein Mausrad besitzt mit 04h antwortet, 85 call kb.write.mouse ;ansonsten erwidert sie 00h -> Dies wird durch die Sequenz SetSampleRate 200,100,80 aktiviert. 86 call kb.read ;die ID der Maus auslesen. kb.write.mouse liest nur die Bestätigung FAh aus 87 sti ;nun da wir das Byte entgegengenommen haben, können wir die IRQs wieder aktivieren 88 mov [mouseid],al ;speichere die erhaltene MausID in einer Variable, damit der IRQ12-Handler weiß, ob die Maus ein Rad hat
304 .write.mouse: 305 push ax ;al sichern, da dort der zu sendende Befehl gesichert ist 306 mov al,0d4h ;auf al d4h kopieren -> sagt dem KC, dass das nächste Byte an die Maus anstatt der Tastatur gesendet wird 307 out 64h,al ;... werden soll -> dann schicke das Byte an den KC 308 call kb.checkcmd ;und warte, bis es angenommen und verarbeitet wurde 309 pop ax ;hole den eig. zu sendenden Befehl nach al 310 cli ;Interrupts deaktivieren, damit Byte nicht von einem falsch geproggten IRQ1-Int-Handler abgefangen wird 311 out 60h,al ;und sende ihn nun, da D4h gesendet wurde an den Maus-Controller 312 call kb.checkcmd ;und warte, bis auch dieser Befehl vollständig angenommen unf abgearbeitet wurde 313 call kb.read ;hole die response. die ist bei succes FAh. bei manch anderen gibt es special-codes, wie 00h bei GetID 314 sti ;Interrupts wieder aktivieren, sonst bleibt sicher der PC hängen xD 315 ret ;verlasse Prozedur und springe zumi Aufruf zurück 316 ;******* Prozedur schickt den Befehl per D4h an die Maus und gibt error von kb.read aus (prc succesfull if ah=0 und al=FAh sein) *********
Wheel-and-5-Button-Mode-Packet
Nun habt ihr aber sicher auch schon gemerkt, dass in dem 3 Byte noch 4 Bits frei sind und wir noch nicht die Stati der 3.+4. Taste bekommen, falls diese vorhanden wären. Damit diese Stati auch mit dem 4.Byte mitgesendet werden, gibt es dafür auch wieder eine Sequenz um dies zu aktivieren, die wie folgt aussieht:
- Setze Sample-Rate auf 200 reports/s
- Setze Sample-Rate auf 200 reports/s
- Setze Sample-Rate auf 80 reports/s
Der Code zum Aktivieren des Rades und der 5 Button sollte ganz einfach aus einer modifizierten Version des Sources zum Aktivieren des Wheel-Modus möglich sein. Wenn die Maus Taste 4+5 unterstützt, dann sendet sie nach dem GetDeviceID(F2h) 04h, statt 00h und sendet ab sofort folgendes Maus-Daten-Paket:
| 7 | 6 | 5 | 4 | 3 | 2 | 1 | 0 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Byte 1 | Y overflow | X overflow | Y sign bit | X sign bit | Reserved (1) | Middle Button pressed | Right Button pressed | Left Button pressed |
| Byte 2 | X Movement seit dem letztem Daten-Paket | |||||||
| Byte 3 | Y Movement seit dem letztem Daten-Paket | |||||||
| Byte 4 | reserved (0) | 5th Maustaste | 4th Maustaste | Z Movement seit dem letztem Daten-Paket | ||||
Anwendung
IRQ12-Handler installieren
So, um dieses ganze Wissen alles in ein Programm zu packen habe ich für ein einen kleinen Maustreiber erstellt, was aber eher nur als Programm arbeitet. Das Programm ist für den RealMode geschrieben und sollte deswegen, so denke ich zum testen im ProtectedMode einfach ALLE Rechte wie Selbstmodifizierung und Co eingeräumt bekommen. Unter DOS/Windows funktioniert der Code nicht, er kann zwar die Maus ansprechen und Co, aber die Daten gehen alle an den Windowseigenen Treiber.
Das Programm hakt sich in den IRQ12 ein, der auf den INT74h sein sollte, ansonsten muss diese Zeile geändert werden:
13 mov [es:74h*4+2],cs ;und dann an den Eintrag für den Int74h/IRQ12 das Segment 14 mov [es:74h*4],word irq12 ;und den Offset des Int-Handlers speichern
Maus im Stream-Modus aktivieren
Nun da der Handler installiert ist, müssen wir die Maus immernoch dazu bringen ihre Daten an diesen zu senden, dies geschieht mit folgenden Befehlszeilen, in denen in dieser Reihenfolge erst dem KBC gesagt wird, dass er die Maus aktivieren soll, danach der Maus selber gesagt, dass sie sich aktivieren soll und zuletzt im CommanByte des KBC das ansprignen des IRQ12 bei Daten aktiviert wird.
18 mov al,0a8h ;schiebe auf al den Befehl zur Aktivierung der Maus 19 out 64h,al ;schicke den Befehl an den Keyboard-Controller 20 call kb.checkcmd ;und warte bis der Befehl angenommen und verarbeitet wurde 21 22 mov al,0f4h ;danach an die Maus den Befehl zum Eintritt in den Streaming-Mode auf al kopieren 23 call kb.write.mouse ;um diesen an die Maus über den Input-Buffer-Port zu senden 24 25 cli ;alle Interrupts auschalten, damit nicht unser Keyboard-Int das gesendete Byte erhält xD 26 mov al,20h ;Befehl zum auslesen des Kommando-Bytes auf al schieben 27 out 64h,al ;um es an den Keyboard-Controller zu senden 28 call kb.checkcmd ;nun noch warten, bis dieser angenommen wurde 29 call kb.read ;und wir können das command-Byte abholen 30 sti ;nun da wir das Byte entgegengenommen haben, können wir die IRQs wieder aktivieren 31 push ax ;speichere al, da dies für out gebraucht wird 32 lea si,[got_command_byte_str] ;zum debuggen->gibt erhaltenes commandbyte aus 33 call write ; ~ 34 xchg ah,al ; ~ 35 mov ebx,16 ; ~ 36 call zahlausgabe ; ~ 37 mov al,60h ;und kopiere auf al den Befehl zum einlesen eines neuen Command-Bytes 38 out 64h,al ;und schicke diesen nun an den Keyboard-Controller 39 call kb.checkcmd ;warte auf Annahme dessen -> nun wartet der KC auf das Command-Byte am Port 60h(Datenport des 64h) 40 pop ax ;stelle nun das mit 20h erhaltene Byte wieder her um es zu modifizieren und neu zu setzen 41 or al,00000011b ;setze Bit1, bei dessem Setzen der IRQ12 immer angesprungen wird, sobald Bit5 im 64h-Status-Byte =1 ist 42 and al,11101111b ;lösche das Bit, das wenn es gesetzt ist die Tastatur deaktiviert. 43 out 60h,al ;und schicke das Command-Byte an den Daten-Port 60h, durch den Befehl 60h wird dieses neu eingelesen 44 call kb.checkcmd ;und warte, bis das Byte vollständig angenommen wurde
Rad und/oder 5 Tasten-Modus aktivieren
Nachdem der Handler installiert ist und die Maus eingeschalten ist, prüft es, ob die Maus ein Rad und/oder 5 Tasten hat, dies geshieht mit folgenden Zeilen, in dem es die gerade eben besprochenen Sample-Rate-Sequenzen durchführt und dann die ID in eine Variable speichert, die der Int-Handler ausliest um zu wissen, ob er nun 3 oder 4 Bytes holen soll:
46 lea si,[three_button_mode] ;zum debuggen, gibt nachricht aus, dass maus sich 47 call write ;im 3-tasten-modus befindet 48 mov al,0F3h ;Befehl zum senden und neu setzen der SampleRate auf al schieben 49 call kb.write.mouse ;und per vordefinierter Prozedur an die Maus senden 50 mov al,0C8h ;dann das zweite Byte des Befehls, die Sample-Rate (200 reports/s) auf al kopieren 51 call kb.write.mouse ;und auch dies per vordefinierter Prozedur an die Maus senden 52 mov al,0F3h ;Befehl zum senden und neu setzen der SampleRate auf al schieben 53 call kb.write.mouse ;und per vordefinierter Prozedur an die Maus senden 54 mov al,64h ;dann das zweite Byte des Befehls, die Sample-Rate (100 reports/s) auf al kopieren 55 call kb.write.mouse ;und auch dies per vordefinierter Prozedur an die Maus senden 56 mov al,0F3h ;Befehl zum senden und neu setzen der SampleRate auf al schieben 57 call kb.write.mouse ;und per vordefinierter Prozedur an die Maus senden 58 mov al,50h ;dann das zweite Byte des Befehls, die Sample-Rate (80 reports/s) auf al kopieren 59 call kb.write.mouse ;und auch dies per vordefinierter Prozedur an die Maus senden 60 cli ;alle Interrupts auschalten, damit nicht unser Keyboard-Int das gesendete Byte erhält xD 61 mov al,0F2h ;sende Befehl F2h für GetDeviceID an Maus, sodass wenn die Maus ein Mausrad besitzt mit 03h antwortet, 62 call kb.write.mouse ;ansonsten erwidert sie 00h -> Dies wird durch die Sequenz SetSampleRate 200,100,80 aktiviert. 63 call kb.read ;die ID der Maus auslesen. (kb.write.mouse liest nur die Bestätigung FAh aus) 64 sti ;nun da wir das Byte entgegengenommen haben, können wir die IRQs wieder aktivieren 65 cmp al,03h ;testen ob id 3h gesendet hat 66 jne .no_wheel_mode ;wenn nicht, wurde nicht in den wheelmode geswitched 67 lea si,[wheel_mode] ;zum debuggen->gibt aus, ob Maus-mode geändert wurde 68 call write ; ~ 69 .no_wheel_mode 70 71 mov al,0F3h ;Befehl zum senden und neu setzen der SampleRate auf al schieben 72 call kb.write.mouse ;und per vordefinierter Prozedur an die Maus senden 73 mov al,0C8h ;dann das zweite Byte des Befehls, die Sample-Rate (200 reports/s) auf al kopieren 74 call kb.write.mouse ;und auch dies per vordefinierter Prozedur an die Maus senden 75 mov al,0F3h ;Befehl zum senden und neu setzen der SampleRate auf al schieben 76 call kb.write.mouse ;und per vordefinierter Prozedur an die Maus senden 77 mov al,0C8h ;dann das zweite Byte des Befehls, die Sample-Rate (200 reports/s) auf al kopieren 78 call kb.write.mouse ;und auch dies per vordefinierter Prozedur an die Maus senden 79 mov al,0F3h ;Befehl zum senden und neu setzen der SampleRate auf al schieben 80 call kb.write.mouse ;und per vordefinierter Prozedur an die Maus senden 81 mov al,50h ;dann das zweite Byte des Befehls, die Sample-Rate (80 reports/s) auf al kopieren 82 call kb.write.mouse ;und auch dies per vordefinierter Prozedur an die Maus senden 83 cli ;alle Interrupts auschalten, damit nicht unser Keyboard-Int das gesendete Byte erhält xD 84 mov al,0F2h ;sende Befehl F2h für GetDeviceID an Maus, sodass wenn die Maus ein Mausrad besitzt mit 04h antwortet, 85 call kb.write.mouse ;ansonsten erwidert sie 00h -> Dies wird durch die Sequenz SetSampleRate 200,100,80 aktiviert. 86 call kb.read ;die ID der Maus auslesen. kb.write.mouse liest nur die Bestätigung FAh aus 87 sti ;nun da wir das Byte entgegengenommen haben, können wir die IRQs wieder aktivieren 88 mov [mouseid],al ;speichere die erhaltene MausID in einer Variable, damit der IRQ12-Handler weiß, ob die Maus ein Rad hat 89 cmp al,03h ;testen ob id 4h gesendet hat 90 jne .no_5_button_mode ;wenn nicht, wurde nicht in den wheelmode geswitched 91 lea si,[five_button_mode] ;zum debuggen->gibt aus, ob Maus-mode geändert wurde 92 call write ; ~ 93 .no_5_button_mode
PIC - IRQ12 aktivieren
Um nun sicher zu gehen, dass der IRQ12 überhaupt angeschalten ist, schalten wir ihn lieber nocheinmal persönlich mit folgenden Zeilen über den PIC ein:
95 in al,0A1h ;hole von dem PIC2 das IMR 96 and al,11101111b ;um darin den IRQ12 zu maskieren, damit er aktiviert wird 97 out 0A1h,al ;und sende das modifizierte IMR an den Slave
Schleife, in der Mauseingaben möglich sind
Nun da die Maus aktiviert und ein funktionierender IRQ12-Handler installiert sein solte, wartet eine Schleife auf ESC. Solange diese Schleife ausgeführt wird, kann der IRQ12 ja trotzdem den Handler anspringen, also kurz gesagt, solange man sich in folgender Schleife befindet werden alle Bewegungen der Maus abgefangen und grafisch dargestellt.
99 wait_esc: 100 mov ah,1 ;Funktion 1 des Int16h wählen, um abzufragen, ob ein Tastendruck vorhanden ist 101 int 16h ;diese Funktion ausführen, zeroflag gesetzt, wenn nichts vorhanden ist 102 or ah,ah ;teste ob ein Scancode <> 0 erhalten wurde und somit eine Taste gedrückt wurde... 103 jz wait_esc ;wenn keine Taste gedrückt wurde, führe die Prozedur so lange aus, bis die geschieht 104 xor ax,ax ;lösche ax für funktion 00h 105 int 16h ;und hole die Taste ab, die bei ah=1 int 16 den Tastendruck ausgelöst hat, da diese ja nicht abgeholt wird 106 cmp ah,1 ;vergleicht den asciicode mit dem von ESC 107 jne wait_esc ;wenn ESC nicht gedrückt wurde, warte auf näcshten Tastendruck
Maus deaktivieren, Programm beenden
Wenn die Schleife durch drücken von Esc verlassen wurde, dann lösche als erstes Bit1 im command-Byte des Keyboards, damit das anspringen des IRQ12 bei Daten deaktiviert wird.^
109 cli ;alle Interrupts auschalten, damit nicht unser Keyboard-Int das gesendete Byte erhält xD 110 mov al,20h ;Befehl zum auslesen des Kommando-Bytes auf al schieben 111 out 64h,al ;um es an den Keyboard-Controller zu senden 112 call kb.checkcmd ;nun noch warten, bis dieser angenommen wurde 113 call kb.read ;und wir können das command-Byte abholen 114 sti ;nun da wir das Byte entgegengenommen haben, können wir die IRQs wieder aktivieren 115 push ax ;spiechere al, da dies für out gebraucht wird 116 mov al,60h ;und kopiere auf al den Befehl zum einlesen eines neuen Command-Bytes 117 out 64h,al ;und schicke diesen nun an den Keyboard-Controller 118 call kb.checkcmd ;warte auf Annahme dessen -> nun wartet der KC auf das Command-Byte am Port 60h(Datenport des 64h) 119 pop ax ;stelle nun das mit 20h erhaltene Byte wieder her um es zu modifizieren und neu zu setzen 120 and al,11101101b ;lösche Bit1, bei dessem Setzen der IRQ12 immer angesprungen wird, sobald Bit5 im 64h-Status-Byte =1 ist 121 ;lösche auch noch Bit 5, da bei manchen PCs anscheined ein falsches command-byte geliefert wird.. und 122 ;wenn bit 5 gesetzt ist, wird der Keyboard-streaming-mode sozusagen beendet.. (hat sich erledigt, lag 123 ;daran, dass mein keyboard-treiber das commandbyte abgefangen hatte, kann aber nicht schades das Bit5 124 ;zu löschen, wer will soll und kann es wegmachen) 125 out 60h,al ;und schicke das Command-Byte an den Daten-Port 60h, durch den Befehl 60h wird dieses neu eingelesen 126 call kb.checkcmd ;und warte, bis das Byte vollständig angenommen wurde
Danach wird einfach nur noch ein mal die Maus selber deaktiviert, danach wird dem Keyboard-Controller gesagt, dass diese deaktiviert wird und zuletzt wird der IRQ12 im PIC wieder maskiert. Am Ende der Ende-Sequenz wird mit "retf" zu meinem Kernel zurückgesprungen. Retf sollte man je nach seinem eigenen OS anpassen.
128 mov al,0F5h ;auf al den Befehl zum deaktivieren der Maus selbst schieben 129 call kb.write.mouse ;und an die Maus senden 130 131 mov al,0a7h ;schiebe auf al den Befehl zur Deaktivierung der Maus und 132 out 64h,al ;schicke dies dem Keyboard-Controller, sodass die Maus auch auf diesem deaktiviert ist 133 call kb.checkcmd ;warte bis der Befehl angenommen wurde 134 135 in al,0A1h ;hole von dem PIC2 das IMR 136 or al,00010000b ;um darin den IRQ12 zu maskieren, damit er deaktiviert wird 137 out 0A1h,al ;und sende das modifizierte IMR an den Slave 138 139 retf ;springe zum Kernel zurück
Programm Konzept
- So, das war nun unser Programm, das im Konzept so aussehen würde:
- IRQ12 im PIC deaktivieren
- Offset des Handlers in der IVT bei Int 74h eintragen
- Maus im KC aktivieren
- Maus selbst aktivieren und in StreamMode setzen
- Im CommandByte aktivieren, dass IRQ12 bei Mausdaten angepingt wird
- WheelModus betreten, falls vorhanden
- 5-Tasten-Modus betreten, falls vorhanden
- IRQ12 im PIC aktivieren
- Auf ESC warten, derzeit arbeitet MausHandler und visualisiert MausDaten
- Aufrufen des IRQ12 bei Daten im CommandByte deaktivieren
- Maus im KC deaktivieren
- Maus selbst deaktivieren
- IRQ12 im PIC maskieren/deaktivieren
- Programm beenden
IRQ12-Handler
Konzept
Doch wie sieht nun unser Herz der IRQ12-Handler aus? Der Handler wird aufgerufen, sobald Daten in der Maus vorhanden sind, wird der IRQ12 angesprungen, an dem unser Handler gehakt ist. Dieser holt zuerst das vorhandene Byte ab und schaut dann nach, welches Byte im Daten-Paket das nun ist (1,2,3 oder 4). Dieses Nachschauen geschieht, indem der Handler bei jedem erhaltenen Byte einen Counter incrementiert, je nachdem, wie hoch der Counter ist, weiß der Handler welches Byte er momentan abgeholt hat. Ist der Handler dann bei dem Bearbeiten und Interpretieren von Byte 3, prüft dieser per der bei der Aktivierungsequenz gespeicherten MausID, ob ein 4.Byte folgen wird, oder nicht, wenn nicht, setzt er den Byte-Counter auf 0, sodass beim nächsten Erhalten von Daten der IRQ12-Handler das Byte als erstes Byte des Maus-Data-Packets interpretiert. Je nachdem, was für Daten gesendet werden, wird auch die momentan virtuelle x-Position, z-Position(Mausrad), sowie die y-Postion ausgerichtet und in jeweiligen Variablen gespeichert. Hierfür würde das Konzept wie folgt aussehen:
- Wenn IRQ12 angesprungen wird, hole Byte
- Wenn Byte-Counter 0 ist, ist Byte Byte #1 des Paketes
- Speichere dieses Byte als StatusByte
- Incrementiere Byte-Counter
- Wenn Byte-Counter 1 ist, ist Byte Byte #2 des Paketes
- Speichere dieses Byte
- Erhöhe oder dekrementiere die aktuelle x-Position je nach dem x-sign-bit ind Byte #1
- incrementiere Byte-Counter
- Wenn Byte-Counter 2 ist, ist Byte Byte #3 des Paketes
- Speichere dieses Byte
- Erhöhe oder dekrementiere die aktuelle y-Position je nach dem y-sign-bit ind Byte #1
- Teste ob Maus sich im Wheel-Modus oder höher befindet und demnach 4 Bytes gesendet werden
- Wenn nicht, setze Byte-Counter auf 0 und rufe Prozedur auf, die Daten-Paket visualisert
- Ansonsten incrementiere Byte-Counter
- Wenn Byte-Counter 3 ist, ist Byte Byte #4 des Paketes
- Speichere Byte
- Incrementiere Z-Pos je nach Inhalt um 1 oder -1 (eig. sind zahlen von -8 bis 7 möglich, aber bochs lieferte nur 1 und -1... wird noch getestet und ausgebessert, wenn mein alter PC wieder als Testobjekt verfügbar ist)
- Setze Byte-Counter auf 0
- Rufe Prozedur auf, die Daten-Paket visualisert
- Beende Handler mit iret
Handler-Code
Joa und in Assembler würde das wie folgt aussehen:
141 ;*************************************************************************************************************** 142 ;dies ist der IRQ12, der immer angesprungen wird, wenn sich die Daten der Maus verändert habe (sofern der Stream-Mode benutzt wird) 143 ;da der IRQ12 immer nur aufgerufen wird, wenn ein Byte im Mouse-Buffer liegt, holen wie auch immer nur ein Byte ab, zählen jedoch mit, 144 ;welches Byte des Mouse-data-packets das ist. Unter VirtualBox ging es zwar auch, wenn man alle 3 Byte hintereinander beim Aufrufen 145 ;abgeholt hat, doch bei meinem alten PC kam es dabei zu disinformation, sodass ich das so ändern musste. 146 ;*************************************************************************************************************** 147 irq12: 148 pusha ;Register sichern 149 push ds ;Datensegment sichern 150 push es ;es-Segment sichern 151 mov ax,cs ;dann auf ax das codesegment, also das segment, wo das Programm ist, holen 152 mov ds,ax ;um dies auf ds zu kopieren 153 mov es,ax ;und um auch es zu updaten 154 155 .start: 156 call kb.read.mouse ;Byte #1,#2,#3 oder #4 nach al holen 157 jnz .end ;wenn dabei was schief ging, beende den irq 158 159 cmp byte[actualb],0 ;überprüfe, ob der Counter 0 ist (Zähler beginnt mit 0!) 160 jne .not_first_byte ;wenn nicht, hole schoneinmal Byte 1 nicht ab und springe somit darüber 161 162 mov [status],al ;das Byte in Status speichern, damit es die Prozeduren von int33h nutzen können 163 jmp short .end_part_packet ;beende den Interrupt, da beim nächsten Byte dieser IRQ sowieso nocheinmal aufgerufen wird 164 165 .not_first_byte: 166 cmp byte[actualb],1 ;teste ob der Counter 1 ist (Zähler beginnt mit 0!) 167 jne .not_second_byte ;wenn nicht, dann ist es auch nicht das zweite Byte, was wir jetzt holen müssen 168 169 mov [xcoord],al ;ansonsten zwischenspeichere den x-movement 170 test byte[status],00010000b ;dann teste ob das SignBit von x gesetzt ist, wenn ja, ist das movement negativ 171 jnz .sign_bit_x ;und springe zu dem Teil, der subtrahiert statt addiert 172 add [x],ax ;ansonsten addiere zur aktuellen Position die Bewegung -> da ah ja 0 sein muss, wenn der 173 ;Programmzeiger hierhergekommen ist, ist das möglich 174 jmp short .sign_x ;und überspringe das Abziehen 175 .sign_bit_x: 176 not al ;negiere x-coord, damit der overflow aufgehoben wird, der ensteht, wenn man 0-1 rechnet 177 inc al ;da aber -1 = FFh was genoted 0 wäre, addiere nocheinmal 1 178 sub [x],ax ;und ziehe den Betrag des Movements der aktuellen Position ab -> da ah ja 0 sein muss, wenn 179 ;der Programmzeiger hierhergekommen ist, ist das möglich 180 .sign_x: 181 jmp short .end_part_packet ;beende den Interrupt, da beim nächsten Byte dieser IRQ sowieso nocheinmal aufgerufen wird 182 183 .not_second_byte: 184 cmp byte[actualb],2 ;teste ob der Byte-Counter 2 ist (Zähler beginnt mit 0!) 185 jne .not_third_byte ;wenn nicht, dann muss es das 4. Byte sein, was wir abholen müssen also springe dahin 186 187 mov [ycoord],al ;ansonsten zwischenspeichere den y-movement 188 test byte[status],00100000b ;dann teste ob das SignBit von y gesetzt ist, wenn ja, ist das movement negativ 189 jnz .sign_bit_y ;und springe zu dem Teil, der subtrahiert statt addiert 190 add [y],ax ;ansonsten addiere zur aktuellen Position die Bewegung -> da ah ja 0 sein muss, wenn der 191 ;Programmzeiger hierhergekommen ist, ist das möglich 192 jmp short .sign_y ;und überspringe das Abziehen 193 .sign_bit_y: 194 not al ;negiere y-coord, damit der overflow aufgehoben wird, der ensteht, wenn man 0-1 rechnet 195 inc al ;da aber -1 = FFh was genoted 0 wäre, addiere nocheinmal 1 196 sub [y],ax ;und ziehe den Betrag des Movements der aktuellen Position ab -> da ah ja 0 sein muss, wenn 197 ;der Programmzeiger hierhergekommen ist, ist das möglich 198 .sign_y: 199 200 cmp byte[mouseid],0 ;prüfe ob die MouseID 0 ist, falls nicht, werden 4 Bytes gesendet, egal ob mouseid 3 oder 4 ist 201 jz short .end_packet ;beende nun den Interrupt, code setzt actualb auf 0 und gibt paket aus 202 jmp short .end_part_packet ;beende den Interrupt, da beim nächsten Byte dieser IRQ sowieso nocheinmal aufgerufen wird 203 204 .not_third_byte: 205 206 mov [zbtn45],al ;sonst speichere es für spätere Benutzung 207 test al,00000001b ;teste ob überhaupt ein z-movement vorliegt, da es nur 1111b und 0001b gibt und dabei bit1 immer 1 ist 208 jz .end_packet ;falls kein z-movment vorhanden sit, überspringe das berechnen eines diesen 209 test al,00000010b ;ansonsten teste, ob es 1111b ist und somit z incrementiert wird, oder es 0001b ist und z dec wird 210 jnz .z_mov_plus_1 ;wenn 1111b, dann springe zu code, der [z] incrementiert 211 dec byte[z] ;ansonsten decrementiere [z] 212 jmp short .end_packet ;überspringe den code, der [z] inkrementieren würde 213 .z_mov_plus_1: 214 inc byte[z] ;incrementiere [z] 215 216 .end_packet: 217 mov byte[actualb],-1;setze Byte-Counter auf -1(da es bei .end_.. um 1 incrementiert wird), da Paketbytes abgeholt worden 218 call display_mouse ;dies ist eine sehr umfangreiche Prozedur zur Veranschaulichung der Daten 219 .end_part_packet: 220 inc byte[actualb] ;incrementiere den Byte counter um 1, damit beim der irq12-handler weiß, welches byte er bearbeitet 221 222 .end: 223 mov al,20h ;schiebe das OCW1/EOI auf al 224 out 20h,al ;und sende den EOI an den Master 225 out 0A0h,al ;und den Slave, da beide ihn benötigen, da Slave am IRQ2 hängt 226 pop es ;es wiederherstellen 227 pop ds ;stelle ds wieder her 228 popa ;stelle auch die anderen Register wieder her 229 iret ;und verlasse den Interrupt 230 231 ;************************* Variablen des IRQ12 ************************* 232 status db 0 ;hier wird das Byte1 des Mouse-data-packes gespeichert 233 xcoord db 0 ;hier das zweite 234 ycoord db 0 ;und hier das 3. 235 zbtn45 db 0 ;und hier das 4. 236 x dw 0 ;hier ist die aktuelle Position des Mauszeigers gespeichert, die entsprechend 237 y dw 0 ; ... der Movement-Bytes verändert werden 238 z dw 0 ;hier die aktuelle z-position des rades(nicht die bewegung) 239 mouseid db 0 ;hier wird die MouseID gespeichert 0 für normal, 3 für Rad und 4 für Rad und 5 Buttons 240 actualb db 0 ;hier wird gespeichert, welche bytes des Maus-Daten-Pakets schon abgeholt wurden (für jedes Byte wird der IRQ12 241 ;einzeln angesprungen)
Die Ausgabe-Prozedur
Wie schon erwähnt wird evtl. hier noch etwas am Abholen und Interpretieren modifiziert, aber ich wollte euch nicht warten lassen, da ich erst ein externes Disketten-Laufwerk bei Amazon bestellen muss ;). Doch weiter gehts. Zum Schluss möchte ich es wenigstens versuchen euch einen Ansatz zu geben, wie man sich am besten in die Visualisierungs-Prozedur hineinzuversetzen hat, denn auch wenn alles kommentiert ist, ist das ein bisschen schwierig meinen genauen Gedankengang dabei festzuhalten. Das ganze funktioniert, indem das Bild und die Daten und Co alles gleich in den Bildschirmspeicher geschrieben wird. Der Bildschrimspeicher, also die Addressen sind alle darauf eingestellt, dass der momentan VideoModus 03h ist, also 80 Zeichen Zeilenlänge bei 25 Zeilen pro Bildschirm hat. So fängt der Bildschirmspeicher im 03h-Modus am segment 0B800h im Speicher an. Der Speicher selber ist 4000Bytes groß, für jedes Zeichen 2 Bytes, eins für das Attribut des Zeichen wie Hintergrund- und Schriftfarbe und eins, wo das Char gespeichert ist, macht bei 25 Zeilen*80 Zeichen*2 Bytes=4000Byte. Das ganze sei an einer Befehlszeile verdeutlicht:
01 mov [es:100], word 1234h
Diese Zeile würde an die Stelle 0;50 auf den Bildschirm eine grüne 4 auf blauem Hintergrund ausgeben. Der Hintergrund ist blau, weil die "1" dies so sagt, bei 2 gilt das für den Vordergrund und 34h ist wie schon gesagt das Zeichen selber. Das wäre es dann auch schon, mehr kann ich dazu einfach nicht sagen, versucht euch einfach in die Prozedur hineinzuversetzen, ein bisschen rumzuspielen und die eigenartige Adressierungen durchzudenken. Und hier ist die langersehnte Prozedur zum veranschaulichen des Pakets xD:
369 ;*************************************************************************************** 370 ;Display-Mouse -> eine ganz spezifische Prozedur, die die Daten des Mouse-Packets vernaschaulicht 371 ;*************************************************************************************** 372 x_pos_mouse_pic db 30 ;obere linke x-position des mausbildes 373 y_pos_mouse_pic db 7 ;obere linke y-position des mausbildes 374 picw equ 17 ;Länge einer Zeile des Bildes 375 ; |-y_pos_mouse_pic 376 ;<---x_pos_mouse_pic--->| 377 ; <---------pic_width--------> 378 mouse_pic db " ___________ " ;16 Bytes per line 379 db " / | | \ " 380 db " | | | | " 381 db " | | | | " 382 db " |-------------| " 383 db " | xmov= | " 384 db " | ymov= | " 385 db " | x= | " 386 db " | y= | " 387 db " | z= | " 388 db " \___________/ " 389 390 display_mouse: 391 pusha ;Register sichern . . aus Gründen der Größe dieses Artikels musste ich leider diesen CodeTeil aus dem Artikel entfernen. . bitte schaut im Sourcecode selber nach, was hier stehen müsste. Die Zeilen-Angaben sind ja gegeben. . 584 popad ;dann stelle die Register wieder her 585 ret ;und kehre zum Aufrufsort zurück
Schlusswort
Und das wars auch schon von mir, mehr ist nicht zu sagen, vor allem, da ich den Code extra stark kommentiert habe. Am Anfang des Dokuments ist der Downloadlink dessen, viel Spaß damit und viel Glück bei eurem OS xD. Wer sich noch tiefer in das Thema einlesen will, dem empfehle ich folgendes Dokument über das Synaptic-Touchpad, in dem auch das PS/2-Protokoll gut beschrieben ist. Das ganze Programm kann auch gleich auf meinem OS getestet werden, indem ihr in die Shell als Befehl einfach "ps2mouse" oder "run ps2mouse" eingebt.
Soviel von mir, für Fragen per ICQ(412207644) stehe ich gerne zur Verfügung.
Das Original dieses Dokuments ist auch hier zu finde und stammt von mir.
--Maxinator 22:03, 11. Nov 2007 (CET)

